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Nachrichten 2021

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Bundeskabinett beschließt höheren CO2-Preis

Das Bundeskabinett hat am 20. Mai 2020 zwei zentrale Regelungen zur Umsetzung der Beschlüsse des Vermittlungsausschusses zum Klimaschutzprogramm 2030 auf den Weg gebracht. Bund und Länder hatten sich im Dezember 2019 unter anderem darauf geeinigt, ab 2021 die CO2-Bepreisung von Brennstoffen zu erhöhen und im Gegenzug die Belastungen für Stromverbraucher und Fernpendler zu begrenzen. Der nationale Emissionshandel startet nun mit einem festen CO2-Preis von 25 Euro pro Tonne im Jahr 2021.

Letzteres entspricht brutto 7 Cent pro Liter Benzin, 8 Cent pro Liter Diesel, 8 Cent pro Liter Heizöl und 0,5 Cent pro Kilowattstunde Erdgas. Dieser Preis war ursprünglich erst für das Jahr 2023 vorgesehen. Bis zum Jahr 2025 werden die Zertifikate mit einem auf 55 Euro ansteigenden Festpreis ausgegeben. Ab 2026 wird der Zertifikatepreis dann durch Versteigerungen ermittelt, wobei für 2026 ein Preiskorridor von 55 Euro bis 65 Euro pro Tonne CO2 vorgegeben ist.


Legionellenrisiko in nicht genutzten Gebäuden während der COVID-19-Pandemie

Durch den Lockdown wurden viele Gebäude in Deutschland geschlossen – Kitas, Schulen, Sportstätten, Hochschulen, Hotels. Der Stillstand gilt auch für das Trinkwasser in den Rohrleitungen dieser Gebäude. Das birgt Risiken. Ein Team von Trinkwasserexperten der FH Münster, WWU und der freien Wirtschaft haben ein Merkblatt mit Regeln und Maßnahmen  verfasst, um die hygienische Trinkwasserqualität auch in stillgelegten Gebäuden sicherstellen zu können.


Photovoltaik wird auch bei Dachsanierungen Pflicht
Am 26. Mai 2021 gab das Kabinett den Entwurf des Gesetzes zur Weiterentwicklung des Klimaschutzes in Baden-Württemberg zur Anhörung frei.
Wer so zum Beispiel ein neues Haus bauen will, muss vom 1. Mai kommenden Jahres an eine Photovoltaikanlage auf seinem Dach installieren lassen. Zudem müssen Hausbesitzer vom 1. Januar 2023 an bei einer grundlegenden Dachsanierung sich ebenfalls eine Photovoltaikanlage einbauen lassen. Für Neubauten von öffentlichen Gebäuden und Gewerbeflächen gilt die Pflicht bereits. Auch auf Parkplätzen ab einer Größe von 35 Stellplätzen müssen Photovoltaikanlagen eingebaut werden.